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    Google im letzten Lobbying-Versuch, die neuen EU-Technologieregeln zu beeinflussen
    Vor 12 Tagen und 23 Stunden

    Group zielt mit Werbung, E-Mails und Social-Media-Beiträgen auf Beamte und Politiker ab.
    Google unternimmt einen letzten Versuch, die neuen EU-Gesetze zu Big Tech mit einer Flut von Werbung, E-Mails und gezielten Social-Media-Beiträgen für Politiker zu ändern und Beamten in Brüssel.

    Während die EU-Politiker dem Digital Markets Act (DMA) den letzten Schliff geben, verstärken die Führungskräfte der Google-Zentrale im Silicon Valley ihre Bemühungen, Teile der Gesetzgebung abzuschwächen, von denen sie befürchten, dass sie schwerwiegende Auswirkungen auf ihr Geschäft haben könnten.

    „Top-Manager in Kalifornien wussten schon immer von der DMA, aber sie wachen erst jetzt auf“, sagte ein Google-Insider.

    Die Kampagne beinhaltet direktes Lobbying von Google, aber auch von mehreren Handelsverbänden, die der Suchmaschinengigant finanziert.

    Kim van Sparrentak, eine niederländische Europaabgeordnete, sagte, sie habe in den letzten Wochen eine deutliche Eskalation der Lobbyarbeit bemerkt, mit der Botschaft, dass eine Eindämmung von Google kleinen Unternehmen schaden würde.

    Sie sagte, sie sei zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl eingeladen worden, um ihre Ansichten mit Google zu besprechen, und sei zu einer vom Unternehmen organisierten Veranstaltung zu den Vorteilen des digitalen Marketings für kleine Unternehmen eingeladen worden.

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    Sie wurde auch vom Connected Commerce Council, zu dessen Partnern Google und Amazon gehören, mit einem von Kleinunternehmern unterzeichneten Brief mit den Worten: "Bitte machen Sie es für mein Geschäft nicht schwieriger" gemacht.

    Andere Abgeordnete und Beamte sagten, ihre Twitter-Feeds seien kürzlich mit Anzeigen von Technologie-Lobbygruppen zu Themen gefüllt worden, die Google besonders am Herzen liegen. „Mein Feed läuft auf Hochtouren“, sagte ein EU-Diplomat.

    Eine Kampagne gegen ein vorgeschlagenes Verbot gezielter Werbung, die auf Twitter und in der Fachpresse erschien, wurde von IAB Europe geleitet.

    "Ich werde mit einer kaum wiederzuerkennenden Anzeige angegriffen, die sich an EU-Beamte richtet, die falsche Informationen verbreiten und sich ausschließlich auf Studien über IAB beziehen", schrieb Alderik Oosthoek, ein Politikberater des Europäischen Parlaments, auf Twitter.

    < p>Das DMA, das bisher reibungslos durch das EU-Parlament gekommen ist und voraussichtlich Anfang 2023 in Kraft treten wird, zielt darauf ab, die Macht der Big-Tech-„Gatekeeper“ einzudämmen – Unternehmen wie Google, deren Plattformen das Online-Geschäft dominieren Wirtschaft. Letzte Woche hat die deutsche Wettbewerbsaufsicht Google offiziell als "Gatekeeper" definiert und es für eine strengere interne Aufsicht geöffnet.





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